Wichtiger Hinweis vorab:
Spider Comics Authority (SCA) ist ein unabhängiges Fan- und Archivprojekt.
Es besteht keinerlei offizielle Verbindung zu Marvel, Panini, Sony oder anderen Rechteinhabern, Publishern oder Marken.
Alle genannten Marken, Titel und Charaktere gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
Die Idee dahinter
SCA ist für mich kein klassisches Projekt mit einem festen Ziel oder einem geplanten „Ende“.
Es ist eher eine Mischung aus Retirement- und Lifetime-Projekt.
Etwas, das über viele Jahre — vielleicht sogar Jahrzehnte — langsam wachsen darf.
Ohne Druck.
Ohne Deadlines.
Und ohne den Anspruch, jemals wirklich fertig zu werden.
Denn genau das passt irgendwie perfekt zu Comics und zum Sammeln selbst:
Ein Archiv entwickelt sich ständig weiter.
Neue Reihen erscheinen.
Alte Ausgaben verschwinden.
Sammlungen verändern sich.
Und plötzlich entdeckt man Jahre später wieder völlig neue Dinge.
Ursprünglich wollte ich eigentlich nur meine Comics katalogisieren und die Daten irgendwann über eine API bereitstellen.
Ganz ehrlich?
Eine einfache Excel-Tabelle hätte es vermutlich am Anfang auch getan. Aber irgendwie eskalieren solche Projekte bei mir gerne mal ein kleines bisschen. 😀
Die API-Idee existiert übrigens immer noch — aber irgendwann wurde mir klar, dass vorher erstmal ein vernünftiges Tool zur Erfassung der Comics entstehen muss.
Von HeroPanel zu SCADA
Die ersten Schritte gingen damals noch in eine ganz andere Richtung.
Ich hatte angefangen ein WordPress-Plugin namens HeroPanel zu entwickeln. Die Idee dahinter war, Comics direkt innerhalb einer Website modern präsentieren zu können.
Das Problem:
Nicht jeder betreibt eine eigene WordPress-Installation.
Und irgendwann kam dann die Frage auf: Warum eigentlich kein eigenständiges Programm?
Kurzzeitig hatte ich auch über mobile Apps nachgedacht… aber ehrlich gesagt finde ich Comic-Verwaltung auf Smartphones oder Tablets ziemlich furchtbar. Für sowas benutze ich lieber einen echten Computer. Also wurde aus der Idee irgendwann eine klassische Desktop-Anwendung. Und ja — natürlich wird dadurch die Zielgruppe kleiner. Aber SCADA entstand erstmal aus meiner eigenen Perspektive heraus. Ich wollte eine Software entwickeln, die ich selbst gerne benutzen würde.
Warum SCADA so geworden ist
Es gibt Dinge an moderner Software, die mir inzwischen einfach unfassbar auf den Geist gehen:
- Abo-Modelle
- Telemetrie
- Accounts
- Onlinezwang
- unnötige Datensammelei
SCADA sollte deshalb bewusst anders werden.
Die Anwendung ist lokal nutzbar, benötigt keine Registrierung und funktioniert komplett ohne Cloud-Zwang. Inzwischen existieren zwar erste Online-Funktionen — aber diese sind optional und werden transparent kommuniziert, bevor überhaupt irgendeine Verbindung aufgebaut wird.
Mir ist bewusst, dass ich mir dadurch gewisse Möglichkeiten verbaue oder Dinge langsamer wachsen. Aber am Ende geht es hier erstmal um Comics. Nicht um aggressive Monetarisierung.
Mehr als nur Spider-Man
Auch wenn mein persönlicher Fokus klar auf Spider-Man liegt, war mir relativ schnell klar:
SCADA sollte nicht auf ein einziges Universum begrenzt sein. Die Software funktioniert deshalb genauso gut für:
- Marvel allgemein
- DC
- Indie-Comics
- europäische Comics
- Manga
- oder komplett eigene Sammlungen
Denn am Ende geht es weniger um ein bestimmtes Franchise. Es geht um Sammeln. Um Archivierung. Und um die Freude daran, seine eigene Comicwelt zu organisieren.

